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50 Jahre TC Dettingen

Von den ersten improvisierten Trainingseinheiten in der Dettinger Schillerhalle bis zu einer weit über die Region hinaus geschätzten Anlage mit zehn Sandplätzen in 50 Jahren: Im Jubiläumsjahr kann der TC Dettingen auf eine grandiose Entwicklung zurückblicken, die sich auch im sportlichem Bereich, der Jugendarbeit und dem Engagement der Mitglieder widerspiegelt. Das war indes bei der Gründungsversammlung am 19. November 1971 im Gasthaus „Krone“ so nicht abzusehen. Denn die Initiatoren der Vereinsgründung, darunter auch die späteren Vorsitzenden Heinrich Reiber und Rudolf Röhrer, stürzten sich zwar mit Begeisterung ins Abenteuer Tennisclub und mit ihnen viele andere Sportbegeisterte: 50 Namen stehen auf der Liste der Gründungsversammlung, bis Ende des Jahres 1971 hatte der junge Verein bereits 75 Mitglieder. In Dettingen selbst war damals die Skepsis jedoch groß, die Tennis-Clubler wurden belächelt. Doch längst ist der TC aus dem Vereinsleben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken und ist eine feste Größe im Ort.

Sie haben sich durch Hartnäckigkeit ausgezeichnet, die Frauen und Männer der ersten Stunde – auch wenn die Anfänge hart waren. Sportlich konnten sie sich lange nicht etablieren, an Training war nicht zu denken: Drei Jahre lang traf sich Jung und Alt an zwei Sonntagen im Monat in der Schillerhalle, um Tennis zu spielen. Die Verhandlungen mit der Gemeinde über den Bau von Tennisplätzen verliefen zäh, erst 1973 gab’s grünes vom Gemeinderat und 1974 wurden dann vier Hartplätze sowie ein kleines Tennishäusle eingeweiht. Dann startete der immer noch junge Verein in allen Bereichen durch. So wurde 1986 ein neues Clubhaus eingeweiht, inzwischen wird auf zehn Sandplätzen Tennis gespielt. Auch sportlich ging es Schlag auf Schlag nachdem 1975 erstmal eine Mannschaft gemeldet worden war und ab 1994 war der einst belächelte Tennisclub dann in allen Spielklassen vertreten vom Bambini-Tennis bis zu den Senioren. Sportliches Aushängeschild des Vereins, der für diese Saison 18 Mannschaften gemeldet hat, sind die Damen 50/1. Seit 2009 spielen sie mit großem Erfolg hochklassig, holten zahlreiche Meistertitel und dieses Jahr schlagen die Damen in der Oberliga auf. Das Vorläufer-Team der Damen 40 sorgte 2004 mit dem Aufstieg in die Oberliga für den ersten großen Erfolg des TC, 2007 wurde der württembergische Meistertitel geholt. Erfolgreich sind auch die Herren 1, in den Jahren 2010 und 2012 stiegen sie in die Oberliga auf und spielen inzwischen in der Verbandsliga um Spiel, Satz du Sieg. Das Herren 1-Team von heute bringt auf den Punkt, was seit 50 Jahren im TC gelebt wird: Man freue sich sehr, Teil dieses Vereins sein zu dürfen, heißt es im Jubiläumsheft. Seine Größe sei perfekt: Sie unterschreite die eines „anonymen Städtlervereins“ und überschreite die eines „kargen Dorfvereins“ deutlich.

Schon immer wurde großen Wert auf die Jugendarbeit gelegt, um die Jahrausendwende wurde der TC fünf Mal im Folge vom Württembergischen Tennisbund für das Engagement ausgezeichnet. 1984 hatte mit Ian Gullick zum ersten Mal ein Jugendlicher des TC Dettingen den Titel eines Jugendbezirksmeisters geholt, ihm sollten noch viele erfolgreiche Nachwuchsspieler folgen. Im Jubiläumsjahr sind 80 Kinder und Jugendliche im Verein spielberechtigt. Trainiert werden die TC-Mannschaften, auch die beiden im Hobby-Bereich von Trainer Benni Genähr und seinem Team.

Breitensport und die gelebte Gemeinschaft sind seit jeher wichtige Säulen der Vereinsarbeit: Gemeinsam wird seit 16 Jahren der Sport-Brodbeck-Cup gestemmt, ein Jugendranglistenturnier mit großer Breitenwirkung. Und als im Juli 2016 ein Teil der Tennisplätze durch einen nächtlichen Starkregen überschwemmt waren, wurden die Mitglieder gleich am nächsten Morgen aktiv und machten die betroffenen Plätze wieder spielfertig. In der zweiten Saison hat der TC nun keinen Platzwart, die Anlage wird unter großem Engagement zahlreicher Vereinsmitglieder gerichtet und gepflegt.

Auf den ersten Vorsitzenden Heinrich Reiber folgten bis heute sechs weitere. Besonders geprägt hat Hermann Schwertle den Tennisclub in seiner Amtszeit von 1989 bis 2004, auch nach seinem Ausscheiden  aus dem Amt stand er seinen Nachfolgern stets mit Rat und Tat zu Seite – im Dezember 2019 starb er überraschend und hinterließ eine große Lücke im Verein. Seit 2015 führt Klaus Fritz nun den TC mit seinen derzeit 324 Mitgliedern, in Hochzeiten Mitte der 90er-Jahre waren es 580: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein Verein eine derart lange Zeit bestehen kann“, meint er und bedauert, dass das geplante große Jubiläumsfest im Juli wegen der Coronapandemie abgesagt werden musste. Nun hoffen er und die TC-Mitglieder wenigsten auf einen normalen Saisonverlauf und auf die Durchführbarkeit der Rundenspiele.

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